Ende Februar/Anfang März waren wir mit unseren Velotraum-Bikes eine Woche in der Provence unterwegs. Selten zuvor hatten wir so wenig Sonne auf einer Bikepacking-Tour … und dennoch war es eine wunderbare Reise und bis ca. km 290 (La Ciodat) können wir unseren Track definitiv zum Nachfahren empfehlen. Die Etappen an der Küste haben uns danach (wie so oft) weniger begeistert (Toulon, St. Tropez, …), hier würden wir beim nächsten Mal über Sainte-Baume wieder früher zurück ins Landesinnere fahren.
Absolute Highlights sind das ausgedehnte, traumhafte Gravel-Gebiet nördlich und östlich von Marseille sowie die Stadt selbst mit ihrem unvergleichlichen Flair. Und selbst wenn das Wetter nicht so mitspielt – die sensationellen Bäckereien alleine rechtfertigen immer eine Reise in die Provence!









Diesmal war zu unserer Reisezeit das Wetter nirgendwo im 1.000 km Radius von unserem Zuhause wirklich prickelnd. Aber wir wollten unbedingt in der von uns geblockten Woche zu einer ersten mehrtägigen Tour 2026 starten. Also wurde es ohne spontane Umplanungen unser ursprünglicher Favorit für die heurige Spätwinter-Reise – die Provence, in der wir zuletzt 2020 zu Beginn der Corona-Pandemie mit unseren Rennrädern unterwegs waren.
Auch diesmal waren wir in der Provence bewusst ohne Zelt und ohne Kocher unterwegs, vor allem weil uns die größeren Städte abends vom Ambiente und den kulinarischen Genüssen her besonders reizten: Aix-en-Provence, Marseille, Toulon, Fréjus … aber auch die kleineren Ortschaften im Landesinneren locken mit absoluter Wohlfühl-Atmosphäre, hoher Kunst-Affinität und – man kann es nicht oft genug erwähnen – traumhaften Bäckereien, in denen echtes Handwerk und traditionelle Herstellung noch selbstverständlich sind.
Die Heilige Dreifaltigkeit der Artisan Boulanger bzw. Boulangerie Artisanale …
… sie begegnet einem hier sowohl in der süßen, als auch in der herzhaften Variante … die klassische (nicht vegetarische) Form der Bikepacking-Tagesration zwischen Frühstück und Abendessen für 1 Person (Peter) war:
Die herzhafte Heilige Dreifaltigkeit:
- 1x Croque Monsieur (überbackener Schinken-Käse-Toast mit Béchamel),
- 1x Quiche Lorraine (Mürbeteig-Törtchen mit einer Füllung aus Eiern, Käse, Sahne und Speck),
- 1x Pissaladière (ungesüßter Mürbteig oder Blätterteig mit einer Menge an dunkel gerösteten Zwiebeln, Kapern, Oliven und ein paar Sardellen obendrauf)
… und zwischendurch (mit Hana 50/50 geteilt):
Die süße Heilige Dreifaltigkeit:
- 1x Mandel-Croissant
- 1 x Pain au Chocolat
- 1 x Brownie



Unsere Route:
498 km / 8.844 hm
Etappen auf Strava:
Etappe 01 (5:13:23 85,77 km 1.518 m)
Etappe 02 (5:45:10 84,39 km 1.421 m)
Etappe 03 (5:21:27 68,15 km 1.480 m)
Etappe 04 (6:13:19 85,85 km 1.806 m)
Etappe 05 (5:05:06 75,40 km 1.122 m)
Etappe 06 (3:56:40 63,82 km 832 m)
Etappe 07 (2:24:39 34,40 km 665 m)





















