Radreise Pyrenäen Ost

Radreise Pyrenäen Ost

Mythos Pyrenäen – auch Berge, und doch alles so anders …

Schon immer übten die Pyrenäen auf uns eine ganz besondere Anziehungskraft aus – sobald wir ihren Namen irgendwo hörten oder lasen, begann unsere Phantasie zu blühen und unsere Reiselust zu steigen. Ob es an der unbekannten Fremde allein durch die Distanz zu den uns so vertrauten Alpen liegt oder an historisch-kulturellen Aspekten der französisch-spanischen Grenzregion … den mystischen Reiz dieser rund 430km langen Gebirgskette zu erkunden, galt schon lange unser Wunsch.

Einen ersten Eindruck der (spanischen) Pyrenäen bekamen wir bereits im Jahr 2014 im Rahmen des TransPyr „Coast to Coast Cycling Epic“ MTB-Etappenrennens – damals jedoch wetter- und rennatmosphär-bedingt nur mit sehr wenigen Möglichkeiten, landschaftliche und kulturelle Feinheiten zu entdecken. Um das nachzuholen, fuhren wir Anfang Oktober 2018 mit Rädern und Gepäck im Auto ca. 1.200km südwestwärts, um von der ehemaligen französischen Region „Midi-Pyrénées“ (seit 2016 „Région Occitanie“) unsere „Tour des Pyrénées (Est)“ zu starten. Bis zum Schluss planten wir den Startpunkt unserer Reise Tag für Tag um, da sich die Wetterprognosen diverser Websites immer wieder änderten und wir vor allem in den Regionen über der Baumgrenze ungetrübten Sonnenschein erhofften. Die Arbeit hat sich mehr als gelohnt, denn genau an unseren 4 Offroad-Bergetappen war der Himmel großteils wolkenlos. Und wie schnell sich das Wetter ändern kann, haben wir auf tragische Weise im Nachhinein erfahren müssen. Nur einen Tag nach unserer Heimreise gab es im Département Aude (wo wir am letzten Tag noch genüsslich am Ufer der l’Aude geradelt sind), riesen Unwetter – Bäche und Flüsse traten meterhoch über die Ufer, Straßen wurden weggespült, einige Menschen starben in der Flut.

Rückblickend lässt sich sagen: auch wenn es „nur“ Berge sind – irgendwie ist hier (zumindest im spanisch-katalonischen Teil der Pyrenäen) doch alles ganz anders als bei uns in den (Ost-)Alpen … seien es die hunderten, oft kraftvoll-muskulösen „Pelzbein“-Pferde, die sich zusammen mit Kühen, Eseln und Schafen auf den schier endlosen Weidegebieten ohne sichtbare Grenzen (Zäune) bewegen … seien es die majestätischen Greifvögel, die immer wieder direkt über unseren Köpfen schweben, sobald wir um eine Kurve fahren, und deren mächtige Schwingen alle anderen Geräusche ringsum verstummen lassen. Auch die Vegetation der Pyrenäen scheint teilweise anderen Gesetzen zu folgen als die der heimischen Alpen – Almwiesen, Bäume, Blumen und Gräser wirken auf uns oft nahezu exotisch. Augenscheinlich ist vor allem auch die Andersheit der Bergdörfer, die (zu dieser Jahreszeit) wie ausgestorben wirken und deren Häuser und Kirchen stets aus dunklem Stein gemauert sind.

Last but not least – was besonders positiv auffällt und viel über die Mentalität und soziokulturelle Weitsicht der katalonischen Region aussagt: wenn irgendwo Fahrverbotsschilder hängen, gelten diese ausschließlich für motorisierte Kraftfahrzeuge. Der gesundheitsbewusste, natur- und freiheitsliebende Radfahrer genießt in den Pyrenäen – anders als in den velophoben Alpenländern – Sympathie und Respekt.
Auch haben wir bisher nirgendwo anders rücksichtsvoller überholende KFZ erlebt oder an den Straßen mehr Hinweisschilder für den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand beim Überholen, der von den Verkehrsteilnehmern oft peinlich genau eingehalten wird.

Was seit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung Kataloniens (10/2017) hier jedem Reisenden ins Auge sticht: Zeichen des gelebten Katalanisums … was für uns einen etwas befremdlichen und vor allem prekär-nationalistischen Beigeschmack hat, ist der Mehrheit der katalonischen Bevölkerung Spaniens heilig und ernst. Wenn auch stets lächelnd und freundlich werden wir öfters darauf aufmerksam gemacht, dass wir hier nicht in Spanien, sondern in Katalonien sind, indem die paar spanischen Vokabeln, die es über unsere Lippen schaffen, von unserem Gegenüber ins Katalanische korrigiert werden.

Unsere Reise

Tag 1 beginnt wie erwartet stürmisch und bewölkt – nicht weiter tragisch zum lockeren Einrollen über die hügelige Landschaft südwestlich von Carcassonne und den komplett einsamen, herrlich angelegten Radweg „Voie verte Foix/Saint-Girons“ über eine ehemalige Bahntrasse (42km lang).
Sonniger wird es dann bereits am 2. Tag Richtung Fos – unmittelbar vor der Grenze zu Spanien. Über schmale, verkehrsarme Straßen geht es stets bergauf-bergab, vorbei an ausgedehnten Weidegebieten und sehenswerten Dörfern der Départements Haute-Garonne und Hautes-Pyrénées, wie z.B. Génos („Ville fleurie“) oder Saint-Pé-d’Ardet.
Kurz nach der Grenzüberfahrt Frankreich/Spanien beginnt dann am 3. Tag für uns so richtig das Abenteuer Pyrenäen. Vom Val d’Aran aus geht es über Arròs lange und irgendwann abseits asphaltierter Straßen teilweise durchaus steil (17%) bergauf. Landschaft und Panoramen werden dafür immer faszinierender. Menschliche Begegnungen haben wir ab Arròs kaum, ab dem Parkplatz („Saut Deth Pish“, ca. 1.550m) gar keine mehr.

Nach einer ruhigen, frischen Nacht im Zelt auf dem wunderschönen Hochplateau über 2.000m (inkl. Raureif in der Früh und Eiswürfel in der Trinkflasche) geht es bergab nach Bagergue, bevor wir auf dem steinig-geschotterten, phantastischen Panorama-Verbindungsweg „Carretera Ta Bagergue“ – mit Blick auf die Gletscher des Pico de Aneto (3.404m, höchster Gipfel der Pyrenäen) – wieder einige Höhenmeter bergauf strampeln, zum Skigebiet Baqueira-Beret.
Mitten durch den Parc Natural de l’Alt Pirineu führt von hier eine geschotterte Piste über ca. 20km tendenziell bergab zur C-147 … stimmungs-  und landschaftsmäßig ein absolutes Highlight, dennoch ist die Freude über ein paar asphaltierte Kilometer danach recht groß.

Wir verbringen eine Nacht am „Nou Camping“ in La Guingueta d’Àneu – heiße Dusche inklusive – und bereiten uns für die nächsten Bergetappen vor (für uns recht erstaunlich, dass ein paar vereinzelte Campingplätze im Oktober noch geöffnet haben).
Nächstes Ziel ist der über 20km lange Höhenweg (stets zwischen 2.100m und 2.275m) mit der Beschilderung „Circuit Creu de l’Eixol“, der nur selten auf/abwärts an die weiten Hänge des Bony de les Picardes (2.782m) und des Montorroio (2.862m) wie mit dem Lineal gezogen scheint. Schon bei unserer Routen-Planung auf bikemap.net schien uns dieser Weg allein von der Streckenführung her als ungemein lohnender Abschnitt einer Offroad-Pyrenäen-Tour. Das Ausmaß, in dem unsere Erwartungen dann vor Ort übertroffen werden – sicher auch dank des genialen Wetters – lässt sich mit Worten nur schwer beschreiben. Es ist jedenfalls ein sensationelles Gefühl, in den Pedalen stehend teilweise kilometerlang dahin zu cruisen und diese traumhaft schöne Landschaft in einem wahrhaften Rausch der Sinne vorbeiziehen zu sehen – in all ihren Nuancen der Farbe Grün … diese satten Bergwiesen und Almen, die immer wieder von grandios angelegten Wegen durchsetzt sind.

In der Abenddämmerung platzieren wir unser Zelt auf einer winzigen, nahezu geraden Fläche am windgeschützten Hang (spätnachmittags zieht ein durchaus kräftig-eisiger Wind auf) mit freiem Blick Richtung Osten – ein traumhafter Sonnenaufgang am nächsten Morgen ist dann die Krönung.

Im Wissen, dass diese einsamen Offroad-Passagen hinsichtlich Panoramen und Emotionen in den kommenden Tagen nicht weiter zu toppen sind, konzentrieren wir unsere weitere Pyrenäen-Radreise auf andere Dinge.

Am 6. Tag verlassen wir die baumlosen Höhen über eine feine Abfahrt von Llessui nach Sort und fahren – nachdem ein sonniger Samstag ist – zusammen mit gefühlt hunderten Motorrad(renn)fahrern über die N-260 (Eje Pirenaico) die stets 5% Steigung (20km/1.000hm) auf Flüsterasphalt bergauf zum El Cantó (1.720m). Nachdem stärkerer Regen für die heutige Nacht prognostiziert wurde, haben wir bereits mittags über booking.com ein Zimmer mit Frühstück in der alten Bischofsstadt La Seu d’Urgell gebucht (Seu bedeutet auf Katalanisch „Bischofssitz“). Abends besichtigen wir dann das Zentrum der steinalten Stadt (195 v. Chr. von den Römern gegründet) mit der alles rundum überragenden Kathedrale Santa María und den sehenswerten Arkaden aus Stein und Holzgebälk. In einer Tapas-Bar auf der Plaça del Carme gönnen wir uns ein paar regionale Delikatessen und schlürfen dazu eisgekühlten, sehr süffigen Vino Tinto. Der Blick auf die Wetterprognosen lässt uns nicht gerade jubeln. Wir überlegen sogar eine radikale Verkürzung unserer geplanten Route auf direktem Weg ins Têt-Tal nordöstlich von La Seu d’Urgell. Schlussendlich überwiegt jedoch die Sehnsucht nach Küste und Meer dem Risiko ein oder mehrerer Regen-Etappen.

Tag 7 beginnt mit einem herrlichen Frühstücksbuffet inkl. katalanischem „Pa amb tomàquet“ (aufgeschnittene Tomate mit der Hand auf Toastbrot reiben, Olivenöl und Salz drüber). In der Nacht hat es tatsächlich kräftig geregnet – die Straßen morgens sind entsprechend nass, dafür scheint überraschend klar die Sonne, sodass wir extrem gut gelaunt die weiteren kleinen, herrlich einsamen Passstraßen angehen … zuerst die C-462 über den Coll de la Trava (1.480m) und danach noch einsamer und schmäler über die C-563 auf den Coll de Josa (1.620m) – beide im Gebiet des malerischen Parc Natural del Cadí-Moixeró.

Nach 63km und 1.700 Höhenmetern haben wir an sich unser Tagesziel erreicht, als es auf Höhe des Camping Repòs del Pedraforca zu regnen beginnt. Wir sehen das als Zeichen und checken um EUR 19,- ein, noch nicht ahnend, dass wir kurz darauf beim Zeltaufbau von einem richtigen Platzregen überrascht werden, der uns kurz darauf sogar zu einem ungewollten Platzwechsel zwingt, da sich binnen weniger Minuten nach dem Aufbau der Boden in unserem OuterSpace (Zelterweiterung) in eine immer tiefer werdende Pfütze verwandelt. Leicht hektisch reißen wir bei herab prasselnden Hagelkörnern die Heringe aus dem Boden, platzieren unseren Groundfloor ein paar Meter abseits auf einen pfützenlosen Untergrund und tragen danach Zelt und OuterSpace hinterher. Fetznass und frierend kauern wir uns erneut zusammen und beobachten noch etwas die Lage, ehe wir hintereinander den Gang zur wärmenden Dusche absolvieren. Wieder einmal versprechen wir uns, das nächste Mal schon bei den ersten Tropfen die Regenmontur anzulegen – dann spart man sich weitere Überlegungen, ob es jetzt schon Sinn macht bzw. die bittere Erkenntnis, dass es jetzt eh schon egal ist …

Auch die Nacht verläuft niederschlagintensiv und am nächsten Morgen sind die höheren Berge ringsum weiß angezuckert. Immerhin kommen wir kurz nach Tagesanbruch im Trockenen zurück auf die Straße und setzen unsere Eilfahrt Richtung Küste fort, da sich in 1-2 Tagen erneut eine Starkregen-/Gewitterfront ankündigt.
Über die B-400 geht es bei leichtem Nieseln abwärts nach Guardiola de Berguedà und anschließend weiter auf der B-402, die uns auch schon bei der Streckenplanung ins Auge gestochen ist. Es gibt einfach Straßen, die schreien richtig danach, befahren zu werden. Auf unzähligen Kurverln schlängelt sich die schmale Straße über den Coll de Merolla (1.090m) nach Campdevànol – Prädikat „erfahrenswert“.

Ein Sonnenfenster kommt uns gerade Recht, als wir mittags bei einem Skaterpark vorbeirollen. Wir nutzen die zum Trocknen von Zelt, Groundfloor und Outerspace perfekte „Infrastruktur“ und legen gleichzeitig eine Essens- und Arbeitspause ein, buchen ein Zimmer in weiteren 60km/600 Höhenmeter Entfernung und studieren nochmals alle Wetter-Apps. Mit etwas Glück könnten wir halbwegs trocken bis an die Küste gelangen, wo dann ein wetterbedingter Ruhetag unausweichlich scheint. Genauso planen und verwirklichen wir es. Wir „rasen“ über Ripoll, die N-260a mit Coll de Canes (1.120m), Olot, Castellfollit de la Roca (sehenswert) und Besalú bis Maià de Montcal, wo wir im sehr stylischen und nett geführten „La Fustana“ nächtigen (wieder schüttet es in der Nacht kräftig), ehe wir an Tag 9 auf nassen Straßen weiter über Figueres (schöner Marktplatz), Peralada (hochinteressanter historischer Ortskern; kurzer Stopp in der Bäckerei „Forn El Llonguet“), wieder auf der N-260 landen. Nachdem wir trotz düsterer Wetterprognosen quasi trocken bis an die Küste gelangt sind, feiern wir den Umstand mit einer genussvollen Mittagspause direkt am Meer.

In einem Wechselspiel von Sonne und dunklen Wolken geht es danach immer wieder auf- und abwärts weiter über den etwas beängstigend klingenden Ort „Colera“ nach Portbou, wo wir kurz darauf die Grenze Spanien/Frankreich passieren und in Cerbère ein vorab gebuchtes Apartment beziehen, in dem wir uns für 2 Tage einquartieren – kaum bezogen, beginnt es kräftig zu regnen. Wir öffnen eine Flasche Rotwein (Madiran) und erheben das Glas auf den Wettergott, der uns die letzten Tage mehr als wohlgesonnen war.

Am Ruhetag regnet und gewittert es heftig – ein Radeln hätte heute definitiv keinen Sinn gemacht. Wir sichten die bisherigen Fotos, arbeiten ein paar Stunden und planen am Laptop die weitere Route. Außerdem verwöhnen wir uns mit Leckereien aus Bäckerei und Lebensmittelmarkt und besichtigen am späteren Nachmittag den etwas düster wirkenden Eisenbahnerort. Sogar ein paar Sonnenstrahlen schaffen es zwischendurch zu uns.

Gut regeneriert starten wir bei herrlicher Morgenstimmung die 10. Etappe entlang der faszinierenden Steilküste Südfrankreichs auf der „Route des Cols“. Eine architektonisch und stimmungsvoll großartige Ortschaft jagt die nächste: Banyuls-sur-Mer, Port-Vendres und vor allem Collioure, wo wir mit Blick auf Wehrkirche und Château Royal einen ersten Jausenstopp einlegen.

Den Radweg von Argelès-sur-mer nach Céret entlang des Flusses Tech legen wir im Eilzugstempo zurück – mit herrlichem Blick auf den „Heiligen Berg“ der Katalanen: den Pic del Canigó (frz. Canigou). Hinter der Künstlerstadt Céret (sehenswert) verdichten sich wieder die Wolken und wir gewinnen auf der D618 langsam aber kontinuierlich an Höhe. Wir passieren die idyllischen Bergdörfer Taulis und Saint-Marsal, in der Hoffnung nach der „Passhöhe“ (Col Xatard – 752m) irgendwo einen wilden Zeltplatz zu erspähen – ohne Erfolg. In der im wahrsten Sinne des Wortes unwirtlichen Landschaft (steinig-felsiger Boden und steiler, dichter Laubwald) sichten wir nicht eine ebene Stelle. Also landen wir in der etwas skurrilen „Auberge du Val d’Amont“ im kleinen Dorf Boule d’Amont (Doppelzimmer für EUR 39,-). Bei einem Glas Rotwein erfahren wir vom gesprächigen Inhaber so manches über die Region – neben Persönlichem und einem Loblied auf die Schönheiten seiner Umgebung (einige mittelalterlichen Kapellen) jedoch auch durchaus Interessantes, z.B. über die Tragik der Landflucht, von der sämtliche Dörfer, durch die wir diese Tage radeln, betroffen sein dürften – man sieht gefühlt an jedem zweiten Haus das Schild „à vendre“ … und wenn man Menschen vor Häusern oder auf der Straße oder in entgegenkommenden Autos sieht, ist der Altersdurchschnitt schätzungsweise ü60.
Düster geht es die D618 auf der 11. Etappe weiter – so einsam und abgeschieden sich die Straße über zahlreiche Kurven im finsteren Tal des „El Bolès“ dahinschlängelt, so lustlos und unmotiviert strampeln wir heute die ersten Tageskilometer herunter. In Ille-sur-Têt kochen wir am großen Parkplatz beim Bahnhof ein verspätetes Frühstück – irgendwie hatten wir keine Lust auf ein Petit-déjeuner in unserer Auberge.

Nach Ille-sur-Têt gibt es für uns wieder deutlich mehr zu sehen: u.a. auf der D21 die markanten Gesteinsformationen der „Orgues d’Ille-sur-Têt“, danach die die liebliche Weingegend rund um Caramany („Route des Vins“) sowie etwas später die „Gorges de la Fou“ auf der D619 und die imposante Straße durch die „Gorges de Galamus“ (D7). Auch die Zeltplatzsuche klappt heute auf Anhieb – auf einem herrlich abgelegenen, lichten, ebenen Plätzchen stellen wir noch einmal unser Zelt weit abseits der Zivilisation auf.

Obwohl die Nacht extrem stürmisch war, starten wir gut erholt und motiviert zum Finale unserer Pyrenäen-Radreise. Die letzten 70km passieren wir abermals zahlreiche sehenswerte Dörfer und Städtchen – nachdem Samstag ist, sind die Straßen und Märkte oft erfrischend belebt. Außerdem genießen wir heute sensationellen Rückenwind, der die Strecke nach Mirepoix zur absoluten Genussfahrt werden lässt. In der malerischen Altstadt zieren mittelalterliche Fachwerkhäuser auf hölzernen Arkaden den Place Général Leclerc. Wir lassen uns hier mit schmackhaften Galettes und Crêpes verwöhnen und rollen danach die letzten Kilometer zurück zu unserem Ausgangsquartier in Saint-Quentin-La-Tour.

Abends besuchen wir dann nochmals Mirepoix und feiern bei einem köstlichen Abendessen im „Le Saint Maurice“ eine pannen- und sturzfreie sowie extrem eindrucksvolle, da so kontrastreiche Reise.

Eckdaten unserer 13-tägigen Radreise „Pyrenäen Ost“

  • 12 Etappen
  • 1 Ruhetag
  • 62h 22min reine Fahrzeit
  • 866 Kilometer
  • 13.215 Höhenmeter
  • 1. und 2. Oktoberwoche 2018

Die Übersichtsdaten (km/hm) vom nachfolgenden GPX-Track weichen auf Grund der weiter auseinanderliegenden Wegpunkte von den tatsächlichen Streckendaten ab.

GPX-File zum Download